Schön war's.....
.......unser erstes Streuobstwiesenfest
Am Sonntag den 26.April 2026 von 11 bis 17 Uhr gaben wir unser erstes Mitmachfest auf der Obstwiese im Ahlsdorfer Moor (Brockeler Straße) in Rotenburg.
Das Wetter war gut, die Bienen flogen, die Obstblüte war prächtig, viele interessierte Besucher machten sich auf den Erkundungsweg über die Obstwiese mit verschiedenen Angeboten und Aufgaben. Es gab neben dem Einblick in unsere Projekte am Infostand
viele Informationen rund um Streuobstwiesen und ihre Mitbewohner,
Informationen über einzelne Obstsorten,
alles über Bienen, Honig und Imkerei
Forschen zu Blüten und Gräsern im mobilen Labor sowie Basteln von Nisthilfen für Wildbienen,
Äpfel selbst pressen und frischen Apfelsaft genießen,
Kaffee und Kuchen im Obstgarten oder im Zirkuszelt, Bratwurst mit und ohne Fleisch
Lifemusik mit "Wooden Music" .
Nach dem Fest ist vor dem Fest
Das Mitmachfest zum Internationalen Tag der Streuobstwiesen war für uns positiv erfolgreich.
Die mithelfenden Vereinsmitglieder sind sich weitgehend einig:
im nächsten Jahr soll es wieder solch einen Aktionstag geben.
Es gibt dazu bereits viele Ideen zu Verbesserung, Erweiterung ond Veränderung.
Aber auch die Besucher sind gefragt: Was hat dir gut gefallen, was sollte anders sein, wovon soll es mehr und wovon weniger geben?
Schreibt uns : [email protected]
oder:
........ sind eine alte Form des Obstbaus. Neben der Obstgewinnung dienen die Flächen als Viehweiden oder als Mähwiesen zur Heuerzeugung. Als Folge des modernen, intensiven Obstanbaus zählen Streuobstwiesen zu den gefährdetsten Biotopen Mitteleuropas.
............ sind Spitzenreiter der biologischen Vielfalt und beherbergen bis zu 450 Pflanzenarten. Sie bieten Lebensraum für eine artenreiche Insektenwelt, die bis zu 3000 Tierarten umfassen kann. Tatsächlich werden auf Streuobstwiesen mehr als viermal mehr Insekten gefunden als auf Obstbaumplantagen.
Wussten Sie, dass es in Deutschland rund 250 Apfelsorten gibt, den meisten Menschen aber kaum mehr als 5 oder 6 bekannt sind? Wer kennt heute noch die Rote Sternrenette oder den Bremervörder Winterapfel, den Celler Dickstiel, den Winterprinzen oder die purpurroten Cousinots?
Auf unseren Streuobstwiesen wachsen viele alte und regionale, an Standort und Klima angepasste Sorten. Sie sind widerstandsfähig und bringen auch ohne chemischen Pflanzenschutz gutaussehende und leckere Früchte. Ohne Pflege geht es nicht! Die Obstwiesen werden im September gemäht. Zusätzlich werden sie ab und zu mit Schafen beweidet. Ohne Mahd würden die Wiesen verbuschen, allmählich würde ein Wald entstehen. Durch die Pflege magern die Wiesen nach und nach aus, was für viele Blütenpflanzen einen Vorteil gegenüber starkwüchsigen Gräsern und Stauden bedeutet.
Durch ein regelmäßiges Auslichten der Bäume bleiben diese gesund und spenden wertvolles Obst.
Ab Mitte September bis Ende Oktober werden die Äpfel in Gemeinschaftsaktionen geerntet und zu naturbelassenem Apfelsaft verarbeitet. Vermarktet wird dieser dann über ausgewählten Einzelhandel in Rotenburg, über unser Lanschaftspflegezentrum LPZ und die aktiven Vereinsmitglieder.
Helfer bei der Apfelernte erhalten Apfelsaft als Dank für die Mithilfe.